Blutspenden durch Hunde und Katzen

Auch bei Hunden und Katzen sind lebensrettende Bluttransfusionen erforderlich. Blutbanken ermöglichen die Notversorgung. Tierkliniken sind daher stets auf der Suche nach Spender-Tiere. Besonders für Katzen sind registrierte Spender wichtig.

Zugunsten der Verständlichkeit vereinfacht; mit dem Begriff Klinik ist jede zugelassene Institution gemeint, die Blutspenden entnimmt.

Ampulle mit Blut - Durch Blutspenden mit ihrem Haustiere können Sie das Leben anderer Haustiere retten
Durch Blutspenden mit ihrem Haustiere können Sie das Leben anderer Haustiere retten (Quelle pixabay, verändert)

Nach einer englischen Untersuchung [1] wissen rund ¾ der Hunde- und Katzenhalter nicht, dass es möglich ist, mit ihren Tieren Blutspenden durchzuführen oder dass es Blutbanken für Haustiere gibt (70 % / 79 %). Viele dieser Menschen würden jedoch mit ihren Tieren Blut spenden (90 %).

Weniger spenden-freudig waren Tierhalter über 71 Jahre sowie Berufstätige. Bei Letzteren sprach der Zeitaufwand gegen eine Blutspende. Auch Katzenhalter sind gegenüber der Blutspende durch ihre Lieblinge eher zurückhaltend. Das liegt vermutlich daran, dass Katzen Tierarztbesuche meist sehr viel mehr als Stress empfinden, als Hunde.

Haustiere sind vielfach in die Familie integriert und nicht mehr nur „Mitläufer“. Der Aufwand für Pflege und Futter steigt, ebenso die Bereitwilligkeit, in die medizinische Versorgung zu investieren. Daher wird in der Intensiv-Medizin immer mehr Blut benötigt. In der Tierklinik der Universität Berlin werden z. B. fast jeden Tag Bluttransfusionen bei Hunden durchgeführt, bei Katzen ungefähr jeden zweiten Tag. Vorhandenes Blut oder registrierte Blutspender hinken dem Bedarf jedoch hinterher.

Besonders im Notfall ist aber schnelles Handeln erforderlich. Ist ein ausreichender Vorrat an Blutprodukten oder ein großer Stamm registrierter Spender vorhanden, kann darauf zurückgegriffen und so vielfach das Leben des Patienten gerettet werden. Müssen jedoch erst Spender gesucht und untersucht werden, kommt die Hilfe meist zu spät.

Bluttransfusion: Jeder kann zum Notfall werden

Hund auf dem OP-Tisch In Notfällen ist der Tierarzt darauf angewiesen, dass er auf ausreichende Blutspenden zurückgreifen kann
In Notfällen ist der Tierarzt darauf angewiesen, dass er auf ausreichende Blutspenden zurückgreifen kann (Quelle pixabay)

Akute Notsituationen, bei denen ein Hund oder eine Katze schnell Bluttransfusionen benötigen, können jedes Tier treffen. Hierzu zählen z. B. Unfälle mit hohem Blutverlust oder die Aufnahme von Rattengift, durch welches die Blutgerinnung gestört wird. Aber auch innere Blutungen, z. B. aufgrund eines geplatzten Milztumors, können zu einer Notsituation führen.

Aber auch bei verschiedenen Krankheiten können Bluttransfusionen erforderlich werden, z. B.

  • Immunerkrankungen, wie z. B. Immunvermittelte hämolytische Anämie (IMHA),
  • (genetisch bedingte) Gerinnungsstörungen,
  • schwere Infektionserkrankungen, wie Babesiose,
  • schwerer Eiweißmangel,
  • chronische Niereninsuffizienz mit mangelhafter Bildung roter Blutkörperchen,
  • Knochenmarkserkrankungen.

Besonderheiten Katzen:
Aufgrund der kurzen Lagermöglichkeiten von Katzenblut, werden bei Katzen meist nur Transfusionen mit Frischblut durchgeführt.
Im akuten Notfall kann eine Katze einmalig das Blut eines Hundes erhalten.

Risiken für den Empfänger

Grundsätzlich sind 4 verschiedene Reaktionen auf Transfusionen möglich:

  • akut immunologisch: zum Beispiel Auflösung der roten Blutzellen, Fieber, Quaddeln, Kopfödem.
    Ursache dieser Reaktionen sind meist Unverträglichkeiten gegenüber dem übertragenen Blut.
  • akut nicht-immunologisch: zum Beispiel Calciummangel durch Bestandteile in der Blutkonserve, Kaliumüberschuss, Magnesiummangel, Embolie, Endotoxin Schock.
    Bei diesen Reaktionen spielen meist Bakterien eine Rolle, lange Lagerzeiten der Blutkonserven begünstigen die Entstehung von Komplikationen.
  • verzögerte Immunreaktion: zum Beispiel verzögerte Auflösung der roten Blutkörperchen, Blutungen aus kleinsten Gefäßen.
  • verzögerte Nicht-Immunreaktionen: zum Beispiel bei Übertragung von Infektionserregern, die nie ganz ausgeschlossen werden kann

Vor der Übertragung von Spenderblut wird dieses daher auf seine Qualität und die Verträglichkeit mit dem Empfänger hin überprüft. Durch die Verträglichkeitsprüfung (Kreuztest, s. Blutgruppen) können nur die akuten Reaktionen erfasst werden, nicht aber verzögerte Reaktionen oder eine Sensibilisierung.

Die Risiken sind jedoch ins Verhältnis mit den Risiken einer ausbleibenden Bluttransfusion zu setzen.

Die Blutspender

Anforderungen

Hund beim Gesundheitscheck Vor der Blutspende ist ein Gesundheitscheck erforderlich
Vor der Blutspende ist ein Gesundheitscheck erforderlich (Quelle pixabay)

Das Wichtigste zuerst: Für den Spender – den Hund oder die Katze – besteht kein Risiko bei der Blutspende, sofern einige Grundregeln eingehalten werden.

Um Komplikationen beim Spender auszuschließen und beim Empfänger gering zu halten, werden an die Spender bestimmte Anforderungen gestellt. Die Anforderungen können bei den Kliniken in einzelnen Details abweichen, bewegen sich aber mehr oder weniger in diesem Rahmen:

  • Der Spender muss gesund sein: damit scheiden nicht nur Tiere mit Infektionskrankheiten aus, sondern z. B. auch Tiere mit Autoimmunerkrankungen.
  • Der jährliche Gesundheitscheck, inkl. Blutbild, biochemischen Untersuchungen und Harnstatus sowie Untersuchungen auf verschiedene Infektionskrankheiten werden regelmäßig durchgeführt.
  • Der Spender darf keine Medikamente erhalten,
  • muss regelmäßig entwurmt sein,
  • muss regelmäßig gegen Ektoparasiten (Flöhe, Zecken, Sandmücken) geschützt werden,
  • darf nur in Deutschland oder in Ländern / Regionen gewesen sein, die ein mit Deutschland vergleichbares Infektionsrisiko aufweisen,
  • sollte ein ruhiges Gemüt haben und
  • darf nie selbst fremdes Blut erhalten haben.
  • Katzen oder Hündinnen dürfen nicht trächtig sein oder Saugwelpen haben.
  • Die letzte Impfung muss mind. 3 Wochen her sein.

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Weitere Anforderungen an die Spender sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

HundeKatzen
Der Spenderhund muss mind. 1 Jahr alt sein, die Obergrenze liegt zwischen 7 und 10 Jahren.Die Katze muss mind. 1,5 Jahre alt sein und darf maximal 10 Jahre alt sein.
Um die Spende effizient zu gestalten, sollte der Hund mind. 20 kg wiegen.Um die Spende effizient zu gestalten, sollte die Katze mind. 4 – 5 kg wiegen.
Hunde aus dem südlichen Ausland sind wegen der möglichen Übertragung von Krankheiten nicht als Spender geeignet.Um das Infektionsrisiko für den Empfänger zu minimieren, muss es sich um eine reine Wohnungskatze handeln, die möglichst keinen Kontakt zu Freigängern hat.
Regelmäßig geimpft gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut.Regelmäßig geimpft gegen Panleukopenie und Katzenschnupfen.
In Abhängigkeit von der Region und der dort vorherrschenden epidemiologischen Lage: Untersuchung auf Babesiose (Babesia canis) und Anaplasmose (Anaplasma phagozytophilum).Untersucht auf FIV, FeLV (serologisch); haemotrophe Mycoplasmen mittels PCR.
Hunde, die unruhig werden oder sich wehren, scheiden als Blutspender aus.Katzen benötigen bei der Blutabnahme häufig eine Beruhigungsspritze oder im Extremfall eine Narkose.
Hunden sollten nicht mehr als 3 – 4 x / Jahr spenden.Katzen sollten nicht mehr als 2 x / Jahr spenden.
SpendenmengeSpendenmenge
ca. 10 ml / kg Körpergewichtca. 7 ml / kg Körpergewicht
Unterschiedliche Anforderungen bei Hunden und Katzen

Ablauf der Blutspende

Vor der Blutspende werden die Angaben zum Spendertier erfasst. Hierzu muss der Tierhalter einen entsprechenden Fragebogen (Spenderdatenblatt) ausfüllen.

Das Spendertier wird auf seinen Gesundheitszustand untersucht. Der Umfang der analytischen Untersuchung ist u. a. abhängig davon, ob biochemische Untersuchungen regelmäßig durchgeführt wurden bzw. wann die letzte erfolgte. Das Blutbild wird bei jeder Blutspende untersucht, die Blutgruppenbestimmung wird nur bei der ersten Spende durchgeführt.
Das Blutbild umfasst i. d. R. folgende Parameter: Erythrozytenzahl, Hb, Hkt, MCV, MCH, MCHC, Leukozytenzahl, Differentialblutbild, Thrombozytenzahl.

Die Blutentnahme erfolgt über die Halsvene, seltener über die Vorderpfoten und dauert rund 15 Minuten. Um den Blutkreislauf zu unterstützen, erhalten die Tiere ggf. während der Blutspende eine Infusion, durch die die entnommene Blutmenge ersetzt wird.

Nach der Blutspende sollte das Spendertier – analog wie bei der menschlichen Blutspende – ein paar Minuten liegenbleiben, um Schwindel oder Übelkeit zu vermeiden. In manchen Klinken stehen hierfür spezielle Ruheräume zur Verfügung. Das Tier erhält etwas Futter und Wasser.

Nach einer halben Stunde ist es überstanden und Tier und Mensch dürfen die Klinik verlassen.

Vorsichtshalber sollte das Tier in den nächsten 24 Stunden keinen größeren Anstrengungen ausgesetzt sein.

Vorteile für den Spender

Spendet ein Mensch Blut, erhält er einen geringen Geldbetrag und soziale Anerkennung. Diese Vorteile hat das Spendertier nicht. Ganz ohne Vorteile ist die Blutspende jedoch nicht.

Vor der Blutspende wird ein kostenloser Gesundheitscheck durchgeführt, der u. a. eine Blutuntersuchung und die Blutgruppenbestimmung beinhaltet.

Je nach Klinik werden weitere Benefits angeboten, wie z. B.

  • vergünstigte Impfungen oder Gesundheitsvorsorgen,
  • intensive Betreuung hinsichtlich Endo- und Ektoparasitenprophylaxe,
  • Hunde- oder Katzenfutter oder ähnliches.

Und nicht zuletzt: Je mehr Blutspender es gibt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Notfall ausreichend Blut für den bisherigen tapferen Spender vorhanden ist.

Registrierte Spender

Bei vielen (Universitäts-)Tierklinken (aber auch bei privaten Organisationen, kleine Auswahl s. Blutspender-Datenbanken) kann man sein Tier als Spender in einer Spenderdatenbank registrieren lassen.

Der Tierhalter erhält einen Blutspendeausweis für sein Tier, in dem die relevanten Daten enthalten sind.

Diese registrierten Tiere spenden mehr oder weniger regelmäßig Blut oder stehen für Notfälle zur Verfügung: Tritt ein Notfall ein – also Blut benötigt – wird der Tierhalter informiert und sollte sich mit seinem Tier möglichst zeitnah in die anfragende Klinik begeben. Das setzt ein hohes Maß an Flexibilität beim Tierhalter voraus. Je mehr Tierhalter ihr Tier als Dauerspender registrieren lassen, desto „entspannter“ wird die Situation für die bereits registrierten Spender und desto größer sind die Chancen, rechtzeitig genügend Spender zu erreichen.

Die anlassbezogene Blutspende ist besonders bei Hunden mit seltenen Blutgruppen und grundsätzlich bei Katzen relevant.

Eigenblutspende

Vor größeren OPs, die üblicherweise mit einem hohen Blutverlust verbunden sind, kann dem Hund oder der Katze einige Zeit vor der OP Blut abgenommen und eingelagert werden. Bei der OP wird dieses Blut für Transfusionen verwendet.

Bei schweren inneren Blutungen, z. B. nach einem Unfall, kann das Blut, welches sich in der Bauchhöhle angesammelt hat, zurück in den Blutkreislauf gegeben werden (Autotransfusion). Bei einem geplatzten Milztumor besteht jedoch die Gefahr, dass über das Blut Metastasen im Körper verbreitert werden. Daher sollte in diesem Fall auf eine Autotransfusion verzichtet werden.

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Blut

Blut hat zahlreiche Funktionen im Organismus und ist unverzichtbar. Es transportiert Hormone, Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen hin und führt Stoffwechselendprodukte und CO2 von diesen ab.

Eine erste Immunreaktion wird von im Blut vorhandenen Fresszellen übernommen. Im Rahmen von weiteren Immunreaktionen transportiert das Blut Antikörper zu den Antigenen. Durch im Blut enthaltene Gerinnungsfaktoren werden kleinere Wunden verschlossen.

Der Blutkreislauf wirkt an der Erhaltung einer konstanten Körpertemperatur mit. Ein konstanter Blutdruck ist für zahlreiche Prozesse wichtig. Bei einem sinkenden Blutdruck aufgrund starken Blutverlusts kann z. B. in den Geweben Sauerstoffmangel entstehen oder der pH-Werte im Blut abfallen.

Blutzellen in derBlutbahn
Blutzellen in der Blutbahn (Quelle pixabay)

Blut setzt sich zusammen aus

  • den Blutbestandteilen: rote Blutzellen (Erythrozyten), weiße Blutzellen (Leukozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten) und
  • dem Plasma, welches aus Wasser besteht und Salze (z. B. Natrium) und Plasmaproteine (Albumin, Fibrinogen und Immunglobuline) enthält.

Die roten Blutzellen sind für den Transport der Blutgase (Sauerstoff und CO2) verantwortlich.

Bluttransfusion

Eine Bluttransfusion ist eine flüssige Organspende.

Innerhalb einer Art ist eine Bluttransfusion unter Beachtung bestimmter Rahmenbedingungen möglich (s. Blutgruppen).

Gespendetes Blut kann als Vollblut oder aufgespalten in seine Bestandteile verwendet werden. So kann eine einzige Blutspende mehreren Tieren helfen.

Frisches Vollblut wird bei Hunden und Katzen nur im Notfall oder bei bestimmten Indikationen (z. B. Blutungen aufgrund einer Thrombozytopenie) verwendet. Häufiger ist die Verwendung von konserviertem Vollblut. Allerdings ist die Lagerfrist begrenzt. Das Blut von Hunden ist rd. 30 Tage lagerbar. Das Blut von Katzen ist instabiler und daher weniger gut lagerbar. Daher wird bei Katzen in der Regel direkt vom Spender frisches Vollblut übertragen.
Leukozyten und Thrombozyten sind je nach Lagerzeit in der Funktion eingeschränkt oder nicht mehr verwendbar.

Erythrozytenkonzentrat

Gefrorenes Frischplasma, gefrorenes Plasma: längste Haltbarkeit

Blutgruppen

Die unproblematische Übertragung von Blut von einem Spender zu einem Empfänger wird durch die Blutgruppen eingeschränkt.

Blutgruppen resultieren aus verschiedenen Oberflächenproteinen auf den roten Blutkörperchen. Stimmen diese Proteine nicht mit denen im Empfängerblut überein, erkennt das Immunsystem die Zellen als fremd und bekämpft sie. Das kann zum Tode des Empfängers führen.

Zur Bestimmung der Blutgruppen werden Schnelltests eingesetzt.

Mittels Kreuztests kann geprüft werden, ob das Blut von Spender und Empfänger miteinander verträglich sind. Durch die Kreuztests können jedoch nur unmittelbare Reaktionen getestet werden. Sensibilisierungen oder verzögerte Reaktionen können nicht erfasst werden.

MajorprobeMinorprobe
SpenderErythrozytenPlasma / Serum
EmpfängerPlasma / SerumErythrozyten
Positive ReaktionHinweis auf Erythrozyten-Antikörper beim Empfänger –>
keine Transfusion möglich
Hinweis auf Erythrozyten-Antikörper im Spender-Serum –> bei Hunden:
Erythrozyten-Transfusion möglich, keine Plasmaübertragung möglich
Kreuztests vor der Bluttransfusion

Hunde

Beim Hund werden mehr als 12 Blutgruppen unterschieden. Diese werden mit DEA (Dog Erythrocyte Antigene) bezeichnet, die nachfolgenden Nummern spezifizieren die jeweilige Blutgruppe weiter.

Hunde haben keine Antikörper gegen die anderen Blutgruppen. Daher sind bei der Ersttransfusion die Blutgruppen von Spender und Empfänger vernachlässigbar. Die Antikörper werden jedoch nach der Transfusion mit einer fremden Blutgruppe gebildet.

Bei weiteren Bluttransfusionen oder bei unbekannter Vorgeschichte, ist die Blutgruppe somit wichtig. Vor der Bluttransfusion muss dann ggf. mittels Kreuztest geprüft werden, ob das Spenderblut verträglich ist. Mit allgemein zunehmenden intensiv-medizinischen Eingriffen und steigendem Durchschnitts-Alter der Hunde gewinnt daher die Dokumentation der Blutgruppe des einzelnen Hundes an Bedeutung.

In der Praxis ist vor allem relevant, ob die Hunde positiv oder negativ auf die Blutgruppe DEA1.1 reagieren. Blut, welches nicht DEA1.1. ist, kann für die Ersttransfusion bei jedem anderen Hund eingesetzt werden. Die Blutgruppe DEA4.0 gilt als Universalspender und tritt bei Hunden mit einer Häufigkeit von 98 % auf.

Nähere Informationen zu Blutgruppen bei Hunden sind der biologie-seite zu entnehmen.

Katze

Bei Katzen gibt es die Blutgruppen A, B und AB (auch C). Die Europäische Hauskatze hat meist die Blutgruppe A (86 %), bei Rassekatzen findet sich auch die Blutgruppe B, Blutgruppe AB ist sehr selten.

Katzen haben gegen die anderen Blutgruppen Antikörper. Daher muss das Blut bei einer Transfusion stets mit der Blutgruppe des Empfängers übereinstimmen. Lediglich Katzen mit Blutgruppe AB können auch Blut der Blutgruppe A erhalten.

Vor der Transfusion sind daher Kreuztests erforderlich.

Weitere Informationen zu den Blutgruppen bei Katzen siehe Laborklin: A, B oder C? Neue Gentests zum Blutgruppensystem der Katze

Links

Quellen (Auszug)

[1] Amelia Wilder, Karen Humm: Pet owners’ awareness of animal blood banks and their motivations towards animal blood donation

Hilfreiche Links

Freie Universität Berlin – Klinik für kleine Haustiere: Tierblutspende

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Leitlinien zur Gewinnung, Lagerung, Transport und Verabreichung von Blut und Blutprodukten im Veterinärbereich

Blutspender-Datenbanken

Weiße Pfoten

Herzblut für Katzen

Pfötchenhilfe

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naseweisbz.net

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